Halbinsel Yucatan
Die Halbinsel
Yucatan trennt den Golf von
Mexiko vom karibischen Meer. Hier verbringen die meisten Touristen
auch Ihren
Urlaub.
Politisch gesehen gehört der Norden von Yucatan zu Mexiko und der
Süden zu Guatemala und Belize. Das Klima auf der
Halbinsel Yucatan ist tropisch und
heiß.
Im
Süden gibt es überwiegend Regenwälder, wohin gegen im mittleren Teil
der Insel dichter Wald dominiert. Nach Norden hin wird das Klima immer
trockener. Die Halbinsel Yucatan ist stak hurrikangefährdet. Immer
wieder bedrohen Tropenstürme der höchsten Stufe die Region um Yucatan.
Ein
Bade Urlaub ist dann in
Gefahr.
2005 fegte der Hurrikan Wilma über Yucatan hinweg und richtete hohe
Schaden an. Einige Menschen kamen dabei auch ums Leben. Darüber hinaus
entstand hoher Sachschaden.
Immer wieder gerät Yucatan deshalb in die Schlagzeilen. 2005
beispielsweise kamen mehrere Menschen ums Leben, auch in den
Touristikzentren von Yucatan.
Zu den größten Städten auf Yucatan zählen Cancun, Playa Del Carmen und
Merida, alle samt touristische Hochburgen.
Geschichtlich gesehen ist Yucatan schon sehr alt. Es soll auf der
Halbinsel Yucatan gewesen sein, wo ein Meteorit einschlug und von hier
aus weite Teile der Erde zerstört wurden. Und anderem soll dieser
Meteorit auch das Ende der Dinosaurier herbei geführt haben.
Belegt hingegen ist, dass vom 4. Jahrhundert bis zum 10. Jahrhundert
Yucatan das Zentrum der Maya-Kultur war. Bei den Touristen ist auch
ein
Kultur Urlaub beliebt. Dies wird durch deren
Hinterlassenschaften in Form von archäologischen Stätten, wie zum
Beispiel Chichen Itza, Uxmal oder Tulum belegt.
Der Einfluss der Europäer begann auf Yucatan
zwischen 1517 und 1518. Damals landeten nämlich Francisco Hernández de
Córdova und Juan de Grijalva vor de Küste von Yucatan.
1527 wurde Yucatan von Francisco de Montijo d. Ä. erobert.
Anschließend wechselte die Verwaltung des Gebietes zwischen dem
damaligen Neuspanien (dem heutigen Mexiko) und Guatemala. 1821 wurde
Yucatan Teil des zur von Spanien in die Unabhängigkeit entlassenem
Mexiko. Damals
umfasste das Gebiet auch noch die Gebiete der heutigen Bundesstaaten
Campeche und Quintana Roo.
1838
kam es in Yucatan zu ersten Aufständen gegen die Zentralregierung von
Mexiko. Es wurden erste Unabhängigkeitsforderungen laut. Danach begann
eine Welle von Unruhen.
Am 20. Oktober 1841 schließlich wurde die unabhängige Republik Yucatán
deklariert.
Die Verfassung von Yucatan baute sich in Teilen auf der mexikanischen
Verfassung von 1824 und aus Teilen der Verfassung von Yucatán aus dem
Jahre 1825 auf. Mexiko selbst erkannte die Unabhängigkeit Yucatans
nicht an. 1843 jedoch entschloss man sich von Seiten der Regierung von
Yucatan sich wieder in den Staatsverband Mexikos einschließen zu
lassen, da man erkannte, dass man aus wirtschaftlicher Sicht gesehen
ohne den mexikanischen Staat nicht überleben konnte. Yucatan wurden im
Zuge der Rückkehr in den Staatsverband Mexikos jedoch umfassende
Selbstverwaltungsrechte eingeräumt.
Das erneute Bündnis währte jedoch nicht lange, denn schon 1846
erklärte man von Seiten Yucatans erneut seine Unabhängigkeit, was
schließlich im Jahr 1847 zum Ausbruch des so genannten Kastenkrieges
führte. – Tod und Vertreibung und schließlich die Abtrennung der
westlichen Teile Yucatans im Jahre 1857 waren die Folgen. Zunächst
wurde Campeche ein eigenständiger Bundesstaat, ihm folgte 1902
Quintana Roo, wobei Quintana Roo erst 1974 als Bundesstaat die
Selbstverwaltung erhielt. Heute ist Yucatan ein beliebtes Urlaubsziel.
Traumstände und Korallensand locken ebenso, wie die berühmte
Maya-Ruinen.
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